Der Adalbert-Stifter-Radweg verläuft über 26,6 Kilometer zwischen Haidmühle und Waldkirchen auf einer unasphaltierten, ehemaligen Bahntrasse, davon 21 Kilometer als sanfte Gefällstrecke. Dabei erwartet einem eine idyllische Hügellandschaft, ausgedehnte Bergwälder und liebliche Bachtäler. Die restlichen 5,6 km führen auf bergigen Forstwegen und schwach befahrenen Nebenstraßen weiter zum Zielort nach Fürsteneck.

Grundsätzlich lässt sich der Adalbert-Stifter-Radweg in 2 verschiedene Etappen einteilen, die sich sowohl landschaftlich, als auch vom Schwierigkeitsgrad her stark voneinander unterscheiden. Den ersten Streckenteil von Haidmühle bis Waldkirchen kann man verkehrsbefreit (Ausnahme Straßenüberquerungen) und fast ganz ohne Steigungen genießen. Auch landschaftlich zählt dieser Streckenabschnitt zum attraktiveren Teil.
Beginnend in Haidmühle radelt man bis Frauenberg größtenteils neben dem plätschernden Mirasatbach durch ein idyllisches Waldstück. Der Radweg ist großzügig angelegt (mehrere Meter breit), sehr gut ausgeschildert und ab und zu von einem Rastbänkchen gesäumt. Auffallend ist der sehr gepflegte Oberflächenbelag. Fernab von jeglichem Verkehrslärm kann man so gemütlich dahin radeln. Bei Frauenberg zweigt links der Dreiländer-Radweg ab. An dieser Position hat man den Scheitelhochpunkt der ehemaligen Bahnstrecke mit 872 Meter erreicht. Ab jetzt führt die ehemalige Bahntrasse in sanftem Gefälle und mit geschwungenen Kurven 22 Kilometer hinab nach Waldkirchen. Nach 6 Kilometer lädt ein Rastplatz mit Panoramaaussicht zu einer kleinen Pause ein.
In der zweiten Etappe verengt sich die Bahntrasse. Nach Neureichenau ändert sich das Landschaftsbild und das weitflächige Hügelprofil gibt immer häufiger schöne Panoramablicke auf den Bayerischen Wald frei. Nach 24,6 Kilometer erreicht man wieder einen wunderschön angelegten Rastplatz mit schöner Aussicht auf Waldkirchen. Hier findet man außerdem noch ein 100 m langes belassenes Gleisstück der früheren Waldbahn sowie Informationstafeln, die die Historie näher beleuchten. Kurz darauf endet die ehemalige Bahnstrecke und somit der verkehrsfreie und leicht zu befahrene Abschnitt. Hier endet der Familienradweg.
Im Folgeverlauf bis ins knapp 22 km entfernte Fürsteneck müssen Steigungen von 500 Höhenmeter überwunden werden. Außerdem bewegt man sich größtenteils auf schwach befahrenen Nebenstraßen. Je weiter man sich nun Richtung Fürsteneck bewegt, desto anspruchsvoller werden die Steigungen. Nach 48 Kilometer ist man dann in Fürsteneck.
Mauth und Finsterau erreichen Sie über die A3 Richtung Passau Abfahrt Aicha v. Wald. Weiter über Neukirchen, Hutthurm und Freyung nach Mauth bzw. Finsterau.
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